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Das Taucherunternehmen Schreiber wurde im Jahr
1964 gegründet. Damals gab es noch keine wasserdichten Reißverschlüsse.
Es standen also nur die damals üblichen zweiteiligen Nassanzüge
(Jacke und Hose) und die CV-Anzüge aus kaschierter Gummihaut
(von Spirotechnik und Dräger) zur Verfügung. Bei diesen
Anzügen musste man durch den Hals einsteigen. Anschließend
wurde im Halsstück ein Alu- bzw. Plastikring eingesetzt,
die Haube mit eingebauter Maske übergestülpt und an
dem Halsring wasserdicht fixiert.
Für die Bautaucherei waren diese Anzüge durchaus geeignet.
Sie finden in verbesserter Form mit Rückenreißverschluss
heute noch Verwendung.
Nach kurzer Zeit verlagerte sich mein Arbeitsgebiet hauptsächlich
in die Schiffahrt. Dort kam es mir auf höchste Bequemlichkeit,
Wendigkeit und Schnelligkeit an. Deshalb musste ich viele Tauchgänge
auch in der kalten Jahreszeit im Nassanzug machen. Nur so konnte
ich mit der geliebten Halbmaske und separatem Mundstück tauchen.
Schon damals habe ich meine Nassanzüge für die kalte
Jahreszeit selbst angefertigt, damit sie möglichst hauteng
anliegen.
Diese selbst geklebten Nassanzüge waren innen nicht vernäht
und mussten deshalb pausenlos ausgebessert werden.
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Bild S-01.JPG
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Bild S-02.JPG
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1968/69 kamen dann die wasserdichten Reißverschlüsse.
Kaum jemandem ist heute klar, welch eine segensreiche Erfindung
das war. Nach vier nasskalten Wintern konnte ich jetzt mit der geliebten
Halbmaske und separatem Mundstück trocken-tauchen.
Aber ich war mit diesen Trockenanzügen noch nicht zufrieden.
Insbesondere die äußere Kaschierung hatte zu viele Nachteile.
Ich war weiter gezwungen, die Anzüge für meine Mitarbeiter
und mich zu einem großen Teil extra anfertigen zu lassen,
bzw. sogar vollständig selbst anzufertigen. Ich habe also mehr
als 3 Jahrzehnte Erfahrung.
An dieser Erfahrung will ich jetzt die breite Öffentlichkeit
teilhaftig werden lassen, um es einmal so geschwollen auszudrücken.
Bisher war ich "nur" Taucher.
Ab jetzt betreibe ich zusätzlich noch die Produktion von Tauchanzügen.
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