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Wegen dem problemlosen Trocknen ist der GNT pflegeleichter als die
konventionellen Anzüge mit Außenkaschierung.
Außerdem ist Neopren viel resistenter gegen Alterung und Lichteinwirkung
als gewöhnlicher Gummi, insbesondere die Neoprenmanschetten
sind wesentlich beständiger als Latexmanschetten. Im Grund
braucht der GNT gar keine Pflege. Du kannst ihn irgend wo hinschmeißen,
wo´s trocken ist, aber niemals mit der Innenseite nach außen,
das tut man nicht! Achte immer auf den Reißverschluss:
Kein Sand, nicht mit Metallwerkzeugen "bearbeiten", wenn
Pflege, dann Wachsstift, ein bis zwei mal im Jahr reicht.
Der Reißverschluss ist sehr robust, Du kannst ihn bedenkenlos
umkehren.
Lagerung des GNT mit geschlossenenem oder geöffnetem Reißverschluss.
Falten machen dem GNT nichts aus, so lange sie nicht gepresst werden,
aber selbst dann sind sie eher optisch ein Makel, mit leicht reduzierter
Isolierung.
Wir hängen unsere Anzüge auf möglichst dicke Kleiderbügel.
Die Füße schwenken wir, wo es möglich ist, direkt
nach dem Tauchen im Wasser sauber, ansonsten machen wir sie daheim
vor dem Trocknen unterm Wasserhahn sauber.
Die Handschuhe werden natürlich besonders schnell durch Undichtigkeit
feucht und nass. Mit der Zeit fängt jeder Handschuh innen an
zu "riechen". Es ist kein Zufall, dass ich an dieser Stelle: riechen
sage, nicht müffeln. Ich empfinde den eigenen Handschuh-Geruch
als durchaus angenehm. Der Geruch resultiert aus der Mischung von
Rheinwasser und Transpiration. Da bei uns die Handschuhe stark beansprucht
werden, sind sie oft undicht. Wir spülen sie dann kurz mit
klarem Wasser aus und legen sie auf ein Handtuch oder auf einen
lauwarmen Heizkörper. Es ist angenehmer, trockene Handschuhe
anzuziehen.
Umdrehen: Halb umstülpen, dann kräftig hineinblasen.
Bei Neopren trägt man bekanntlich wesentlich weniger Unterzeug
als bei Membran- .
Das bedeutet, daß man die auf der Innenseite des Anzugs kondensierte
Feuchtigkeit deutlicher spürt.
Deshalb hänge ich meinen Anzug nach jedem ausgedehnten Tauchgang
sorgfältig zum trocknen auf.
Meist reicht es, Arme und Oberteil umzukehren.
Wenn ich aber vier fünf Stunden lang "richtig rumgewühlt"
habe, dann ist der Anzug von oben bis unten so nassgeschwitzt, dass
er tropft.
Er wird dann komplett bis zu den Füßen umgedreht.
Grundsätzlich gilt: aufbewahren immer im trockenen Zustand
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